Brief an den Vater
MultiMediaArt
Der Brief an den Vater ist eine autobiographische Erzählung
von Franz Kafka. Unser Film ist an diesen Text angelehnt,
weicht jedoch an einigen Stellen ab. Im Brief beschreibt der
Sohn seine nicht funktionierende Beziehung zum Vater. Er
wird von ihm durch Drohen und Schimpfen eingeschüchtert,
weiss jedoch nie genau, warum ihn der Vater nicht respektiert.
Er hat auch nicht den Mut nachzufragen, da die
Ehrfurcht vor dem Vater zu gross ist. Die Beziehung zum
Vater verschlechtert sich immer mehr. Es scheint so, als ob
der Sohn nichts gemeinsam mit dem Vater hätte. Der Sohn
verliert zunehmend Selbstvertrauen und zieht sich in sein
Inneres zurück. Gegen Ende des Filmes sieht man den Vater
weinend am Tisch und man erkennt seine sensible Seite.
In der letzten Einstellung steht der Sohn mit dem Brief am
Grab des Vater. Die Endszene steht symbolisch dafür, dass
der Sohn vom Vater so eingeschüchtert worden ist, dass er
nie wagte seine Meinung zu äussern. Erst nach dem Tod
des Vaters ist er fähig diese traumatischen Ereignisse zu
verarbeiten.